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Vor 6 Jahren: 200. Jahrestag der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 2015 - als Fotograf dabei gewesen

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  Am Wochenende des 18. Juni 2015 fand im wallonischen WATERLOO in Belgien das 200. Jubiläum der Schlacht bei Waterloo statt. Hatte 2 Jahre zuvor bereits Leipzig seinen 200. Jahrestag mit rund 5.500 historischen Darstellern auf dem  historischen Schlachtfeld bei Markkleeberg begangen, so fanden sich in Waterloo nicht weniger als 7.500 Darsteller aus allen Teilen der Welt ein, um einem der größten Ereignisse der jüngeren Weltgeschichte zu gedenken. Ich selbst gehörte in jenen Junitagen 2015 zu den 111 akkreditierten Fotografen aus weltweit 33 Ländern. Durch die Akkreditierung, die ich bereits ein Jahr zuvor erhalten hatte, wurden mir erhebliche Vorteile in Anreise, Versorgung und Berichterstattung zu Teil. Zunächst beindruckte mich die Masse an Zelten in allen drei Biwaks an der Chaussee de Charleroi. In der Nähe des Gefechtsfeldes befand sich das gewaltige Zeltlager der Alliierten Truppen aus ganz Europa. Ein Stückchen weiter das nicht weniger imposante Biwak der Grande Armee, nur eine

Erstes Shooting 2021 mit der zauberhaften Antonia in Letzlingen/Sachsen-Anhalt

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Zu einem ersten Shooting 2021 trafen Antonia und ich uns im Mai auf halber Strecke zwischen Leipzig und Bad Bevensen. Es war das mittlerweile dritte Tagesshooting, welches wir seit dem Herbst 2019 regelmäßig durchführen. Dieses Mal hatten wir uns als Foto-Location das eindrucksvolle Jagdschloß Letzlingen in der Nähe von Magdeburg ausgesucht. Bietet dieses imposante Bauwerk doch eine hervorragende Kulisse für Shootings auf breiter Ebene gespickt mit vielen verschiedenen passenden Outfits, die Antonia in ihrem Gepäck mitgebracht hatte. Weitere Shootings an anderen imposanten oder historischen Kulissen werden in diesem Jahr mit Antonia folgen. So treffen wir uns  alljährlich einen Tag vor den Feierlichkeiten der Völkerschlacht bei Leipzig ebenda, um ein herbstliches Shooting durchzuführen. Vielfältige Locations in und um Leipzig spielen uns dabei in die Hände. Normalerweise steht Antonia hinter der Kamera und ich kann mich glücklich schätzen, sie als "Model" ausnahmsweise abli

Mohn, Mohn und nochmals Mohn in Bad Bevensen

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  Derzeit kann am Ortsrand von Bad Bevensen, direkt am Elbe-Seitenkanal, ein riesiges Feld mit Mohnblumen (Klatschmohn) bewundert werden. Jeden Tag finden sich hier zahlreiche Fotografen ein, die sich für die kurze Zeit das eindrucksvolle Naturschauspiel nicht entgehen lassen möchten. Eine Pracht aus rot und grün lädt den Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger fast zwangsläufig für ein paar Minuten zum Verweilen ein. Da sich das Mohnfeld zu jeder Tageszeit in einem anderem Licht präsentiert, wirkt jedes Foto anders und somit ist es ein überaus lohnenswertes Fotoobjekt. Viel Spaß beim Fotografieren. Andreas Springer www.andreasspringer.de

Die C-160 TRANSALL sagt nach 53 Jahren Einsatzzeit "Tschüs"

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Am Donnerstag, den 3. Juni 2021 flog die sonderlackierte C-160 „Transall“ vom Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) des Fliegerhorstes Hohn bei Rendsburg in Schleswig-Holstein über mehrere Flugplätze in Norddeutschland. Um die Mittagszeit war die Landung auf dem Fliegerhort in Faßberg geplant. Fast pünktlich erschien die sonderlackierte Transall, begleitet von einer weiteren baugleichen Maschine und einem Helikopter als Ehrenformation. Damit hatte der Standort Faßberg die einmalige Chance, sich von diesem Waffensystem zu verabschieden. Letztendlich war es ein kurzweiliges, aber schönes Erlebnis das Knattern des „Retro Brummels“ ein letztes Mal zu hören, bevor auch die letzte Maschine ihrer Art nach 53 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wird. Es war am heutigen Tage die erste von zwei geplanten Abschiedstouren der C-160 Transall der Luftwaffe. 14 Stationen hat die sonderlackierte „Retro-Brummel“ dabei an- beziehungsweise überflogen, an denen die Luftwaffe das Flugz

Das besondere Foto (1): Das Stellwerk in Gerdauen/Ostpreußen

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Mit meiner neuen BLOG-Serie "Das besondere Foto: ..." möchte ich in meinem BLOG in loser Folge Einzelfotos vorstellen, die entweder eine historische Bedeutung, einen historischen Bezug oder etwas Ungewöhnliches an sich haben. Es sind Fotos, die man sonst so nicht oder nicht mehr sieht oder die die Geschichte schon längst überholt hat. Ein Großteil dieser Fotos ist noch als DiaPositiv entstanden, so dass so manches Mal die Qualität, nicht aber das "Auge" zu wünschen lässt. Meine zweite Reise ins nördliche Ostpreußen (unter russischer Verwaltung) im Jahre 1995 verschlug mich unter anderem in die Grenzregion zum südlichen Ostpreußen (unter polnischer Verwaltung), in die ehemalige ostpreußische Stadt Gerdauen. Der Ort Gerdauen, der im Jahre 1939 knapp über 5.100 Einwohner zählte, war bis ins Jahr 1945 die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises Gerdauen. Nach der Aufteilung Deutschlands im Jahre 1945 fiel Gerdauen gerade noch in die sowjetische bzw. heutige russische B

Was macht schlechte Fotos aus? Mein Kommentar

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Was macht schlechte Fotos aus? Dieses Frage stellt sich immer wieder aus aktuellem Anlass, und der Anlass ist zu jeder Zeit, an jedem Tag, in jedem Monat und in jedem Jahr aktuell. Zum Ersten macht ein schlechtes Foto die Selbstüberschätzung so genannter "Fotografen" oder auch "Hobbyfotografen" oder "Amateurfotografen", wie sich selbst viele aus dem Fotografie-Genre bezeichnen, aus. Die Selbstüberschätzung beginnt dort, wo der schlechte Fotograf sein Foto gut bis sehr gut oder erstklassig findet. Warum sonst publiziert dieses Klientel unscharfe, über- oder unterbelichtete oder den Schärfepunkt an unsinniger Stelle platzierte Fotos in den sozialen Medien, auf der eigenen Website oder auf einer Vereinswebsite? Ein grobes erstes Fazit: ein schlechtes Foto ist unschaft oder verwackelt, oder im schlimmsten Fall beides! Für ein gutes Foto wiederum kann als Minimalmaßstab gelten, dass man in erster Linie erkennen kann worum es geht bzw. was will uns der Fotograf

Werbe-Shooting mit Dirk Hartkopf alias "Käse-Werner" (bekannt aus "Rote Rosen") bei Apollo Optik Bleckede/Elbe

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Was macht ein Reenactment-Fotograf, wenn es derzeit keine historischen Biwaks und Gefechtsdarstellungen gibt? Er macht, um auch einmal andere Bereiche kennenlernen zu dürfen, Werbefotos. Diesmal führte mich meine Leidenschaft zur Fotografie ins nahegelegene Bleckede/Elbe, um dort für eine befreundete Unternehmerin Werbefotos für ihre Apollo Optik Filiale zu schiessen. Mit von der Partie, als "Kunde" war Dirk Hartkopf, besser bekannt als "Käse-Werner" in der Lüneburger Daily Soap "Rote Rosen". Sehr routiniert konnten wir eine Fotostrecke des Ablaufes vom Eintritt des Kunden "Käse-Werner" in die Filiale über das Beratungsgespräch bis hin zum Bezahlvorgang schiessen. Ein paar lockere Fotos, sitzend im Gespräch auf der Eingangstreppe mit Kaffebecher in der Hand, rundeten dieses knapp einstündige Shooting ab. Alles in allem war innerhalb kürzester Zeit, die Planung eingeschlossen, ein gutes und professionelles Shooting mit hervorragendem Endergebnis

Werbung ist alles - Andreas Springer Photography nun auch mit Logo unterwegs

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  Es war schon lange überfällig: nachdem ich mich im Jahre 2018 auf ein endgültiges Logo für "Andreas Springer Photography" festgelegt habe, war es klar, dass zeitnah auch Werbung am Körper getragen werden muß. Die Fotografie ist zwar nach wie vor ein Hobby, doch nimmt sie seit einigen Jahren ein beträchtliches Ausmaß an und meine Fotos finden sich in Bildbänden, Fachzeitschriften oder Ausstellungen wieder. Für diverse öffentliche Fotoaktionen, seien es Gefechte und Biwaks in der Napoleonic und der Zeit des Deutschen Kaiserreiches, Fotoshootings oder auch Bild-Präsentationen, gehe ich ab sofort mit Eigenwerbung ins Hobby. Ein herzlicher Dank gebührt dem Marketingunternehmen nets4u.eu aus Hankensbüttel.

Gothic-Portrait-Shooting mit Inka am 30.04.2021

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Bereits zum dritten Male traf ich mich im Lockdown 2020/2021 mit Gothic-Model Inka zu einem Shooting. Dieses Shooting war im Gegensatz zum "Rotkäppchen-Shooting" und dem Shooting an den Königsgräbern bei Haaßel (Altenmedingen) rein auf Portraits beschränkt. Mehrere Outfits ließen kleinere und größere Spielereien im Portrait, sowie bei der Gestaltung der Fotos zu. Zunächst war das Shooting als reines Test-Shooting angesetzt, um die Ausleuchtung von Gesichtern zu üben. Es entwickelte sich aber nach einigen Minuten bereits zu einem reinen professionellen Shooting, da die Lichtstimmung perfekt passte und keine Änderungen an der Beleuchtung vorgenommen wurden mussten.   Weitere vier Shootings mit Inka sind für dieses Jahr bereits in Planung.

Zum Tode von Wilhelm Milenz, ehemaliger Vorsitzender des Heimatkreises Demmin/Bad Bevensen

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Am 21. April 2021 verstarb im hohen Alter von 85 Jahren Wilhelm Milenz. Wilhelm Milenz bekleidete von 1992 bis zu seiner Auflösung im Jahre 2005 das Amt des Vorsitzenden des Heimatkreises Demmin. Aus einer losen Gemeinschaft von rund neunhundert ehemaligen Einwohnerinnen und Einwohnern aus Stadt und Kreis Demmin, die sich alljährlich in Hamburg trafen, übernahm im Jahre 1979 die Stadt Bad Bevensen die Patenschaft für diesen Personenkreis, der aufgrund von Flucht und Vertreibung und der Teilung des deutschen Vaterlandes nicht in ihrer Heimat leben konnten. Im Jahre 1992 übernahm Wilhelm Milenz den Vorsitz des Heimatkreises. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel der Grund für eine Weiterführung der Patenschaft, zwei Jahre nach der Wiedervereinigung weg, so dass der Fortbestand der patenschaftlichen Verbindungen mehr als unsicher war. So setzte er sich, wie es immer wieder seine Art war, vehement für die Weiterführung dieser, für die Ehemaligen so bedeutenden Patenschaft ein, zumal sich ab

Gedenkstätte Bergen-Belsen zum 76. Jahrestag der Befreiung

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Auch im Jahre 2021 führte mich am Jahrestage der Befreiung mein Besuch auf die Konzentrationslager-Gedenkstätte Bergen-Belsen, dieses geschichtsträchtige Gelände inmitten der niedersächsischen Südheide im Landkreis Celle. Auch wenn meine Besuche hier in den vergangenen Jahren hoch in die Zweistelligkeit gehen, so läuft mir beim Betreten des ehemaligen Lagers immer noch eine kalter Schauer den Rücken hinunter. Aufgrund der Pandemie fand im letzen, wie auch in diesem Jahr keine Gedenkzeremonie auf dem Gelände statt. Es wurden lediglich Kränze niedergelegt, sowie Blumen durch einzelne Besucher. Traurig für die noch lebenden Personen, die hier inhaftiert waren und zum 75. und 76. Jahrestag der Befreiung nicht anreisen durften, denn so manch ein ehemaliger Häftling wird Bergen-Belsen zum Gedenken nicht mehr besuchen können. Aus fototechnischer Sicht lohnt sich ein Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen allemal, da auf dem Gelände, zum Beispiel an den Inschriften mit den großen Buchstaben, vi

Brandaktuelle Ansichtskarte mit Bildern aus 2020 jetzt erhältlich

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In den letzten Jahren erreichten mich immer wieder Anfragen bezüglich einer eigenen Ansichtskartenlinie, die ich jetzt mit der Karte "Bad Bevensen No.1" gestartet habe. Von den sechs auf der Ansichtskarte vorhandenen Motiven stammen fünf Bilder aus dem Jahre 2020. Folglich eine brandaktuelle Bildpostkarte. Sämtliche Bilder auf dem Druckwerk unterliegen meinem Copyright und sind selbstverständlich käuflich zu erwerben. Extrem gutes Wetter und perfekte Laubfärbung ließen im Jahre 2020 mein Fotoarchiv mit Landschaftsaufnahmen von Bad Bevensen und anderen Regionen rasant anwachsen. Geplant ist in diesem Jahr die Herausgabe einer weiteren sommerlichen Ansichtskarte und im Herbst wahrscheinlich eine "Bad-Bevensen-Winterkarte". Mindestabnahmemenge sind 10 Ansichtskarten. Der Verkauf erfolgt in 10er Stückzahlen. Anfragen zum Ankauf der Ansichtskarten sind zur Zeit nur über das Kontaktformular auf meiner Website www.andreasspringer.de möglich.  

Shooting mit Antonia am Störmthaler See

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  Alljährlich einen Tag vor den Feierlichkeiten zur Völkerschlacht bei Leipzig treffe ich mich mit Antonia zu einem kleinen mehrstündigen Fotoshooting in oder um Leipzig herum. Dieses Mal ging die Reise zum Störmthaler See in der Nähe von Markkleeberg. Denkbar schlechte Voraussetzungen begegneten uns an diesem Tag in Form von Nieselregen und gefühlten eisigen Minustemperaturen. Das Shooting am See war so aufgebaut, dass wir zu allererst im Fashion-Outfit fotografierten, gefolgt vom Shooting im Neoprenanzug mit einem Hauch von Baywatch. Das Ende marktierten Fotos in einem leichten weißen Kleid im Wasser und am Strand. Eine äußerst zähe Antonia ließ diesen wörtlich in Wasser gefallenen Tag zu einem vollen Erfolg werden. Seit einigen Tagen ist das nächste Fotoshooting mit Antonia in Planung, welches diesmal über 3 Tage im Raum Leipzig stattfinden wird.