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Werbung ist alles - Andreas Springer Photography nun auch mit Logo unterwegs

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  Es war schon lange überfällig: nachdem ich mich im Jahre 2018 auf ein endgültiges Logo für "Andreas Springer Photography" festgelegt habe, war es klar, dass zeitnah auch Werbung am Körper getragen werden muß. Die Fotografie ist zwar nach wie vor ein Hobby, doch nimmt sie seit einigen Jahren ein beträchtliches Ausmaß an und meine Fotos finden sich in Bildbänden, Fachzeitschriften oder Ausstellungen wieder. Für diverse öffentliche Fotoaktionen, seien es Gefechte und Biwaks in der Napoleonic und der Zeit des Deutschen Kaiserreiches, Fotoshootings oder auch Bild-Präsentationen, gehe ich ab sofort mit Eigenwerbung ins Hobby. Ein herzlicher Dank gebührt dem Marketingunternehmen nets4u.eu aus Hankensbüttel.

Gothic-Portrait-Shooting mit Inka am 30.04.2021

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Bereits zum dritten Male traf ich mich im Lockdown 2020/2021 mit Gothic-Model Inka zu einem Shooting. Dieses Shooting war im Gegensatz zum "Rotkäppchen-Shooting" und dem Shooting an den Königsgräbern bei Haaßel (Altenmedingen) rein auf Portraits beschränkt. Mehrere Outfits ließen kleinere und größere Spielereien im Portrait, sowie bei der Gestaltung der Fotos zu. Zunächst war das Shooting als reines Test-Shooting angesetzt, um die Ausleuchtung von Gesichtern zu üben. Es entwickelte sich aber nach einigen Minuten bereits zu einem reinen professionellen Shooting, da die Lichtstimmung perfekt passte und keine Änderungen an der Beleuchtung vorgenommen wurden mussten.   Weitere vier Shootings mit Inka sind für dieses Jahr bereits in Planung.

Zum Tode von Wilhelm Milenz, ehemaliger Vorsitzender des Heimatkreises Demmin/Bad Bevensen

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Am 21. April 2021 verstarb im hohen Alter von 85 Jahren Wilhelm Milenz. Wilhelm Milenz bekleidete von 1992 bis zu seiner Auflösung im Jahre 2005 das Amt des Vorsitzenden des Heimatkreises Demmin. Aus einer losen Gemeinschaft von rund neunhundert ehemaligen Einwohnerinnen und Einwohnern aus Stadt und Kreis Demmin, die sich alljährlich in Hamburg trafen, übernahm im Jahre 1979 die Stadt Bad Bevensen die Patenschaft für diesen Personenkreis, der aufgrund von Flucht und Vertreibung und der Teilung des deutschen Vaterlandes nicht in ihrer Heimat leben konnten. Im Jahre 1992 übernahm Wilhelm Milenz den Vorsitz des Heimatkreises. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel der Grund für eine Weiterführung der Patenschaft, zwei Jahre nach der Wiedervereinigung weg, so dass der Fortbestand der patenschaftlichen Verbindungen mehr als unsicher war. So setzte er sich, wie es immer wieder seine Art war, vehement für die Weiterführung dieser, für die Ehemaligen so bedeutenden Patenschaft ein, zumal sich ab

Gedenkstätte Bergen-Belsen zum 76. Jahrestag der Befreiung

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Auch im Jahre 2021 führte mich am Jahrestage der Befreiung mein Besuch auf die Konzentrationslager-Gedenkstätte Bergen-Belsen, dieses geschichtsträchtige Gelände inmitten der niedersächsischen Südheide im Landkreis Celle. Auch wenn meine Besuche hier in den vergangenen Jahren hoch in die Zweistelligkeit gehen, so läuft mir beim Betreten des ehemaligen Lagers immer noch eine kalter Schauer den Rücken hinunter. Aufgrund der Pandemie fand im letzen, wie auch in diesem Jahr keine Gedenkzeremonie auf dem Gelände statt. Es wurden lediglich Kränze niedergelegt, sowie Blumen durch einzelne Besucher. Traurig für die noch lebenden Personen, die hier inhaftiert waren und zum 75. und 76. Jahrestag der Befreiung nicht anreisen durften, denn so manch ein ehemaliger Häftling wird Bergen-Belsen zum Gedenken nicht mehr besuchen können. Aus fototechnischer Sicht lohnt sich ein Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen allemal, da auf dem Gelände, zum Beispiel an den Inschriften mit den großen Buchstaben, vi

Brandaktuelle Ansichtskarte mit Bildern aus 2020 jetzt erhältlich

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In den letzten Jahren erreichten mich immer wieder Anfragen bezüglich einer eigenen Ansichtskartenlinie, die ich jetzt mit der Karte "Bad Bevensen No.1" gestartet habe. Von den sechs auf der Ansichtskarte vorhandenen Motiven stammen fünf Bilder aus dem Jahre 2020. Folglich eine brandaktuelle Bildpostkarte. Sämtliche Bilder auf dem Druckwerk unterliegen meinem Copyright und sind selbstverständlich käuflich zu erwerben. Extrem gutes Wetter und perfekte Laubfärbung ließen im Jahre 2020 mein Fotoarchiv mit Landschaftsaufnahmen von Bad Bevensen und anderen Regionen rasant anwachsen. Geplant ist in diesem Jahr die Herausgabe einer weiteren sommerlichen Ansichtskarte und im Herbst wahrscheinlich eine "Bad-Bevensen-Winterkarte". Mindestabnahmemenge sind 10 Ansichtskarten. Der Verkauf erfolgt in 10er Stückzahlen. Anfragen zum Ankauf der Ansichtskarten sind zur Zeit nur über das Kontaktformular auf meiner Website www.andreasspringer.de möglich.  

Shooting mit der zauberhaften Antonia am Störmthaler See

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  Alljährlich einen Tag vor den Feierlichkeiten zur Völkerschlacht bei Leipzig treffe ich mich mit Antonia zu einem kleinen mehrstündigen Fotoshooting in oder um Leipzig herum. Dieses Mal ging die Reise zum Störmthaler See in der Nähe von Markkleeberg. Denkbar schlechte Voraussetzungen begegneten uns an diesem Tag in Form von Nieselregen und gefühlten eisigen Minustemperaturen. Das Shooting am See war so aufgebaut, dass wir zu allererst im Fashion-Outfit fotografierten, gefolgt vom Shooting im Neoprenanzug mit einem Hauch von Baywatch. Das Ende marktierten Fotos in einem leichten weißen Kleid im Wasser und am Strand. Eine äußerst zähe Antonia ließ diesen wörtlich in Wasser gefallenen Tag zu einem vollen Erfolg werden. Seit einigen Tagen ist das nächste Fotoshooting mit Antonia in Planung, welches diesmal über 3 Tage im Raum Leipzig stattfinden wird.

Lang ersehntes Internet-Projekt "Webmuseum Bad Bevensen" gestartet

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Im Zuge des Relaunches meiner Website www.andreasspringer.de habe ich ein mir lange persönlich am Herzen liegendes Internet-Projekt gestartet: das "Webmuseum Bad Bevensen". Was ist das "Webmuseum Bad Bevensen"? Mit dem virtuellen Museum möchte ich zunächst einen Einblick in meine private Sammlung ermöglichen, die mittlerweile zu einem größeren digitalisierten Bilderbestand herangewachsen ist. Es zeigt zum Teil bisher nie bekannte Fotos zum Leben im damaligen Bevensen, Dokumente und Ansichtskarten. Fotobestände einiger Bad Bevenser Privatpersonen werden ebenso in das Webmuseum einziehen. Desweiteren werden im "Webmuseum Bad Bevensen" Fotos und Ansichtskarten aus den deutschen Königreichen Preußen, Sachsen, Bayern und Württemberg gezeigt, sowie Fotos des Militärs des Deutschen Kaiserreiches vor und während des Ersten Weltkrieges. Das "Webmuseum Bad Bevensen" soll keinesfalls als Konkurrenz der Seiten des Stadtarchivs Bad Bevensen und des Historisc

Relaunch meiner Website "Andreas Springer Photography"

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In diesen Tagen fand ein Relaunch meiner Website "Andreas Springer Photography" statt. Ab sofort erwartet den interessierten Besucher eine völlig neu gestaltete Oberfläche mit neuen Inhalten, zum Teil noch nie veröffentlichten Fotos. Wichtig erschien mir die Einbindung der sozialen Netzwerke, wie Facebook, Instagram und Twitter. Den geneigten Besucher erwarten auf der Hautseite 12 klickbare Bildergalerien, die auf die Hauptinteressen meiner fotografischen Arbeiten hinweisen. In den Bildergalerien befinden sich zahlreiche Fotos, sind aber nur eine kleine Auswahl meines umfangreichen Bildbestandes. In den nächsten Tagen folgen die Feinjustierungen auf den einzelnen Seiten und weitere Bilder werden in die Galerien eingegliedert. Wenn einmal die eine oder andere Seite nicht sofort funktioniert, dann bitte ich um Nachsehen, da ich zur Zeit permanent an der Seite arbeite. In einem zweiten Schritt folgt die Einbettung der Social Media Logos und die Anpassung des Designs. Im Laufe de

Bilderbuch für Kinder "Mia findet Antworten" der Justizvollzugsanstalt Uelzen jetzt publiziert

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"Mia findet Antworten" ist der Titel eines Bilderbuches für Kinder der Justizvollzugsanstalt Uelzen, um Kindern den Alltag in den niedersächsischen Justizvollzugsanstalten näher zu bringen und die Angst vor dem Gefängnist zu nehmen, deren Väter dort einsitzen. Das Projekt "Mia", bei dem ich komplett mit meinen Fotos verantwortlich zeichne, startete bereits im August 2019 mit Fotoserien im Komplex der Justizvollzugsanstalt Uelzen. Zeitlich verzögerte sich die Fertigstellung des Buches durch die im März 2020 erlassenen Corona-Beschränkungen. Gesponsort wird das Bilderbuch vom Förderverein der JVA Uelzen, dem Verein "Silberstreif e.V." Die Fotos für den Bildband sind wiederum ein Sponsoring meinerseits als dem zuständigen Fotografen. "Mia" war bereits das zweite Projekt, welches ich in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Uelzen realisieren konnte und durfte. Ich wünsche Mia für die Zukunft viel Erfolg!  

THE BLACK EDITION seit dem 17.10.2020 als Dauerausstellung im Historischen Torhaus Markkleeberg/Sachsen

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Seit dem 17.10.2020 lädt der Verein Historisches Torhaus Markkleeberg e.V. zur ersten Ausstellung der "THE BLACK EDITION - L'EDITION NOIRE" im Rahmen des an diesem Wochenende dort stattfindenden Biwaks und der Gedenkfeierlichkeiten zum 2017 Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig ein. Zu sehen sind in der als Dauerausstellung angelegten Ergänzung des dortigen Museums Portraits von historischen Darstellern aus der Napoleonic, die in den Biwaks, bei den Gefechten oder Gedenkveranstaltungen verteilt über Europa entstanden sind. Der Großteil der Portraits entstand nicht aus einem Shooting heraus, sondern aus "Schüssen" aus zweiter Reihe, die die abgebildeten Darsteller in diesem speziellen Moment nicht wahrgenommen haben. Die in der Ausstellung verewigten Darsteller sind alljährlich in der Leipziger Region, Waterloo, Ligny, der Göhrde oder in Großgörschen präsent. Noch vor Eröffnung der Ausstellung mit 30 Portraits, erfuhr diese bereits eine Erweiterung auf über 40

Ein etwas anderes Fotoshooting an der Dömitzer Eisenbahnbrücke

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Anfang Oktober 2020 traf ich mich Freunden aus der Reenctment-Szene "Deutsches Kaiserreich, um mit den Darstellern etwas andere Fotos zu schießen: des Kaisers Soldaten an des Kaisers Brücke. Das Shooting fand kurzfristig statt und ich entschied es an der alten Dömitzer Eisenbahnbrücke stattfinden zu lassen.  Eine perfekte Location in der Hinsicht, dass die Brücke in den Jahren 1870 bis 1873, der Zeit des jungen Deutschen Kaiserreiches errichtet wurde, und die Darsteller genau diesen Zeitraum des  bespielen. Gerade in dieser Zeit oder in diesem Jahr, in dem nahezu alle Reenactment-Veranstaltungen im In- und Ausland abgesagt wurden ist solch ein Shooting eine mehr als abwechslungsreiche Angelegenheit und Besonderheit. Die Dömitzer Eisenbahnbrücke bestand am westlichen Elbufer aus 16 Vorlandbrücken mit Stützweiten von je 33,9 m. Das Flussbett wurde mit vier Brückenfeldern bei Stützweiten von je 67,8 m und einer Drehbrücke mit 2×18,2 m überspannt. Das östliche Vorland überbrückten wei

Bildband "Der Erste Weltkrieg in Farbe"

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Niemand wollte ihn und doch zog er sich in rasender Geschwindigkeit wie ein Flächenbrand über die Kontinente: der Erste Weltkrieg. Wie schrieb der fanzösische Schriftsteller Romain Rolland am 31. Juli 1914 in sein Tagebuch: "Die Luft ist lieblich, der Duft der Glyzinien schwebt in der Nacht; und die Sterne funkeln in so reinem Glanz! In diesem göttlichen Frieden und in dieser zarten Schönheit beginnen die Völker Europas das große Morden".  Bis Weihnachten sollten die deutschen Soldaten nach militärischer Planung wieder heimgekehrt sein. Vier Jahre später beklagten 40 Nationen 17 Millionen Tote: Dass es von der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" neben Schwarzweiß-Aufnahmen und kolorierten Bildern auch echte Farbfotografien gibt, ist bis heute kaum bekannt. Möglich machte dies seit 1907 das Autochrom-Verfahren der Brüder Lumiere: Erstmals genügte eine einzige Belichtung, um farbige Durchsichtbilder zu produzieren. Winzige farbige Stärkepartikel verliehen den Autochr

Was Fotografien über den deutsch-französischen Krieg 1870/71 erzählen

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Als Frankreich und Deutschland 1870 Krieg führten, waren die Möglichkeiten der Bildtechnik noch beschränkt. Trotzdem entstanden damals Aufnahmen, die tief ins Befinden der beiden Kriegsparteien blicken lassen. Nichts hatte darauf hingedeutet, dass André Adolphe-Eugène Disdéri unser Bild von der Welt verändern würde. Als Handelsreisender war der Franzose genauso erfolglos wie als Wäschefabrikant, und noch schlechter erging es ihm als Strickwarenhändler  - mit einem entsprechenden Geschäft musste er um 1846 Konkurs anmelden. Der Glücklose verließ Paris und versuchte sich auf einem neuen Feld: In Brest und Nizza begann sich Disdéri mit der Fotografie zu beschäftigen. Erst wenige Jahre zuvor, im August 1839, hatte sein Landsmann Louis Daguerre das erste kommerziell nutzbare fotografische Verfahren in die Öffentlichkeit gebracht. Seither waren an vielen Orten Fotografen aktiv geworden, aber die neue Technik war kompliziert und folglich auch teuer. Während Gelehrte, Künstler u

Der Oberländische Kanal in Ostpreußen

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Nachdem bereits im 14. Jahrhundert die Einwohner der Stadt Saalfeld einen Kanal zwischen dem Ewing- und dem Geserichsee angelegt hatten, stellten sich rund 500 Jahre später bei dem Versuch,  Deutsch Eylau und Elbing miteinander zu verbinden, nicht nur das Land, sondern auch das Wasser in die Quere. Liegen doch die Oberländischen Seen nicht nur viel höher als der einst vom Frischen Haff abgetrennte Drausensee, sondern ihr Spiegel war auch noch von See zu See verschieden. Während dieses Problem durch Absenkung des Wassers gelöst werden konnte, war der Verbund mit dem Drausensee weder auf diese Art noch mittels Schleusen möglich. Auf nicht einmal acht Kilometern Länge hätte man 104 Meter Höhenunterschied überwinden müssen. So kam Baurat Georg Steenke auf die Idee, in den Kanal vier (später fünf) "Rollberge"einzusetzen, das heißt, zwei dachförmig aufeinander zulaufende schräge Ebenen von ungleicher Länge, auf denen die Schiffe hinaufgezogen beziehungsweise heruntergelassen w

Die Kapitulation bei Lüneburg am 04.05.1945 auf dem Timeloberg und das britische Hauptquartier in der Villa Möllering

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Hauptquartier der britischen Truppen: die Villa Möllering bei Häcklingen Nach dem Bau des Hauses am Rande Lüneburgs wurde anschließend im Jahr 1907 im Gebäude eine Mädchenschule eingerichtet, in der junge Frauen vom Lande in „Frauenberufen“ unterrichtet wurden. Von 1917 bis 1923 war der Haus- und landwirtschaftlicher Lehrbetrieb offenbar dem Reifensteiner Verband zugeordnet. Seit 1935 gehörte das Haus dem Direktor der Kronen-Brauerei, Möllering, der ihm den neuen Namen gab. Gedenkstein für die Kapitulation auf dem Timeloberg Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Lüneburg am 18. April 1945 von britischen Truppen unter Bernard Montgomery eingenommen. Montgomery nutzte zunächst in Oedeme das Anwesen des Bauern Knacke als Hauptquartier. Am 30. April 1945 verlegte er das Hauptquartier in die Villa Möllering, dass außerdem vom Befehlshaber der 2. britischen Armee Demsey bezogen wurde. Seit dem 1. Mai hielt sich Montgomery mit seinem engsten Stab in seinem „tactical Headquarters“ auf

Justus Wilhelm Lyra - Pastor in Bevensen und Schöpfer der Melodie zu "Der Mai ist gekommen"

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Die Vertonung des Gedichtes von Emanuel Geibel "Der Mai ist gekommen" ist wohl sein bekanntestes Werk: Justus Wilhelm Lyra, geboren am 23. März 1822 in Osnabrück war von 1869 bis 1878 Pasor in Bevensen. In dieser Zeit komponierte er mehr als vierzig Lieder und Motetten. Nach kurzer Amtstätigkeit in Lingen war er Lazarettgeistlicher in Langensalza und 1867 Pastor in Wittingen, bevor er 1869 nach Bevensen wechselte. Hier hatte Lyra scheine längste Schaffensperiode, bevor er 1877 in Gehrden bei Hannover seine letzte Pfarrstelle antrat und dort 1882 starb. 1996 wurde im Kurpark Bad Bevensen in unmittelbarer Nähe der Konzertmuschel eine Büste durch die Stadt Bad Bevensen mit massgeblicher finanzieller Unterstützung der Stiftung der  Niedersächsischen Volksbanken und Raiffeisenbanken errichtet.

Aufruf des Stadtarchivs Bad Bevensen: Fotodokumentation der Corona-Pandemie in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

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Längst zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Das Gesicht der Supermärkte ändert sich zunehmend, in Apotheken stehen freundliche Mitarbeiter/-innen deren Lächeln man unter dem Mundschutz nur erahnen kann und an Spielplätzen begründen Hinweisschilder das Nutzungsverbot. Wir möchten diese Phase möglichst umfangreich für die Nachwelt dokumentieren und bitten daher um Ihre Mithilfe. Wenn Ihnen mögliche Motive begegnen fotografieren Sie diese bitte und schicken Sie uns dann eine Email mit den Aufnahmen. Das sollten nicht nur leere Regale nach unnötigen „Hamsterkäufen“ sein, sondern Hinweisschilder, geschlossene Geschäfte, Mitarbeiter in Schutzkleidung, hilfsbereite Menschen etc. – einfach alles was thematisch Auskunft gibt. Bitte schicken Sie uns nur Bilder die Sie selbst angefertigt haben, um spätere Probleme mit den Bildrechten zu vermeiden. Wenn Menschen nicht nur im Gesamtgeschehen fotografiert werden, sondern im Fokus des Bild

Ein Besuch im Internierungslager Frøslev/Dänemark

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Während des 2. Weltkrieges war Dänemark von deutschen Truppen besetzt. Formell herrschte aber kein Krieg zwischen Dänemark und dem Deutschen Reich und Dänemark wurde als ein unabhängiges und selbständiges Land angesehen. Deshalb gelang es den dänischen Behörden 1944 das Fröslevlager zu "etablieren". Das Lager wurde eingerichtet,  um weitere Deportationen von dänischen Staatsbürgern in die deutschen Konzentrationslager zu vermeiden. Die ersten 750 Gefangenen kamen am 13. August 1944 im Lager an. Von der Errichtung des Lagers bis zum Kriegsende Anfang Mai 1945 waren hier 12.000 Dänen inhaftiert. Es erfüllte leider nicht ganz seinen Zweck, denn entgegen den Vereinbarungen deportierten die Deutschen etwa 1.600 Gefangene aus dem Fröslevlager in die Konzentrationslager in Deutschland. Rund 230 der deportierten Gefangenen starben in den deutschen Konzentrationslagern. Kurz nach der Befreiung des Lagers am 5. Mai 1945 wurde der Name des Lagers in "Faarhuslager" abgeänd

Großes Spektakel mit der "Global Dream" im Wismarer Hafen

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Am späten Nachmittag des 23.11.2019 konnte ich Zeuge eines wahrhaften Spektakels im Wismarer Hafen werden. An diesem Nachmittag wurde das Mittelteil des künftigen Kreuzfahrtschiffes "Global Dream" in einem Schleppverband aus Rostock kommend in die Wismarer MV Werften geschleppt. Tausende Schaulustige säumten das Wismarer Hafenbecken und standen teil schon Stunden vorher dort, um sie die besten Plätze zu sichern. Am Standort der MV Werften in Wismar sollen die Teile des Kreuzfahrtschiffes zusammengefügt und ausgestattet werden. Wenn das Schiff fertiggestellt ist, wird es das bislang größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff sein. Wer an diesem Nachmittag dabei war, konnte sich ein Bild davon machen, welche Kraft die Schlepper über Stunden verrichteten, bevor das Bauteil endgültig eingedockt war. Das Mittschiff wurde in Rostock-Warnemünde gebaut und am Freitag auf den Weg nach Wismar geschickt. Für die 80 Kilometer lange Strecke über die Ostsee brauchte der Schleppverba

Eine eindrucksvolle Fotolocation: der Kaiserliche Bahnhof Göhrde in Breese am Seißelberge

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Interessierten und Kennern des Staatsforstes Göhrde ist er sicherlich bekannt: der Bahnhof Göhrde in Breese am Seißelberge. Ein einmaliges Fotomotiv aus der großen Zeit des Deutschen Kaiserreiches. Ein Eisenbahnhalt dort wurde erstmals im August 1869 in einem Erläuterungsbericht zu den Vorarbeiten für die Streckenführung der Wittenberge-Buchholzer Zweigbahn erwähnt. Damals war zunächst nur ein Haltepunkt vorgesehen – der einzige, alle anderen Zugangsstellen waren Bahnhöfe. Als der Bau der Strecke bereits weit fortgeschritten war und die Eröffnung bis Hitzacker im Oktober 1873 kurz bevorstand, wurden von der Berlin-Hamburger Eisenbahn erste Entwürfe für den Bahnhof angefertigt. Der Bahnhof war von Anfang an für den Empfang kaiserlicher Jagdgesellschaften vorgesehen.  Er wurde im Folgejahr 1874 gebaut und am 26. November 1874 anlässlich der ersten Anreise des Kaisers eingeweiht. Der deutsche Kaiser Wilhelm I. kam seit 1871 jährlich mit großem Hofstaat zur Jagd in die Göhrde. In den